Jugendfeuerwehr Friedeburg informiert sich über DLRG

Hinter den letzten Sandburgen am Sander See fand die Einweisung statt, um Recca Weber von der DLRG aus dem Wasser zu ziehen. Foto: Wolfgang Kaul
Hinter den letzten Sandburgen am Sander See fand die Einweisung statt, um Recca Weber von der DLRG aus dem Wasser zu ziehen. Foto: Wolfgang Kaul

Beide Gruppen der Jugendfeuerwehr Friedeburg haben sich für den Bezirkswettkampf am 25.09.2016 in Schüttorf  qualifiziert. Das nahmen die Betreuer der Jugendfeuerwehr zum Anlass um den  Jugendlichen einen besonderen Dienst zu versprechen. Da der Wettkampf nun jedoch unmittelbar bevor stand, fragten sich die Jugendlichen „Halten unsere Betreuer Wort?“. Wort halten und Vorbild sein, das war die Devise der Betreuer und so fuhr die Jugendfeuerwehr in die Nachbargemeinde Sande, zum Sander See. Hier wurden sie bereits von einer Gruppe der DLRG Ortsgruppe Schortens-Jever, unter Führung von Stefan de Vries erwartet.

Zum Schwimmen war das Wetter nicht mehr geeignet, jedoch wurde mit Begeisterung das Gerät und die Ausrüstung der DLRG begutachtet und die Wasserretter wurden mit Fragen bombardiert. Nicht nur anschauen und fragen, sondern auch anpacken und ausprobieren, war das Motto der Lebensretter. Mit der Praxis können Jugendliche begeistert werden, danach verfährt, wie die Feuerwehr, auch das Team der DLRG Schortens-Jever.

Mit einer Stationsausbildung erfuhren und erarbeiteten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr was es bedeutet in der DLRG tätig zu sein. Das nicht nur Schwimmen dazugehört war für einige eine ganz neue Erfahrung. So waren sie beim Leinenzielwerfen noch in ihrem Element, ist es doch die letzte Übung beim Teil B des anstehenden Bundeswettbewerbes. Eine ganz neue Erfahrung war es hingegen eine Personen im Überlebensanzug mit einer  Leine aus dem Wasser zu ziehen. Hier musste schon kräftig angepackt werden. Sicherer Stand und beim Ziehen mit dem Oberkörper arbeiten, so konnten auch die Kleinsten zum Erfolg kommen.

Eine besondere Art des Dienstes, die Fahrt mit Bootsführer Tim Weber über den Sander See. Foto: Wolfgang Kaul
Eine besondere Art des Dienstes, die Fahrt mit Bootsführer Tim Weber über den Sander See. Foto: Wolfgang Kaul

Eine besondere Freude stellte jedoch die dritte Aufgabe dar. Tim Weber nahm jeweils drei Jugendliche zu einer Fahrt im Boot der DLRG auf, um dann mit dem 30 PS starken Außenborder mit den jungen Seefahrern über den Sander See zu fahren. Die erste Hürde stellte dabei schon das Anlegen der Schwimmretter dar, aber mit fachmännischer Unterweisung wurde auch diese Aufgabe bewältigt. Nachdem den Sicherheitsanforderungen an Bord des Schlauchbootes erfüllt waren, stellte die rasante Fahrt auf dem Sander See eine Aufgabe dar, die gerne bewältigt wurde. Das war ein Dienst, den wir gerne wiederholen können, war die geschlossene Aussage der Jugendlichen um das Betreuerteam von Jugendfeuerwehrwart Andreas Rautenberg. Die Kollegen vom DLRG freuten sich ebenfalls über diesen etwas anderen Dienst am Sander See.

Bericht: Wolfgang Kaul