Lebendiger Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Pollhagen

Christian Schmelzkopf (links, Jugendfeuerwehrwart) neben den Geehrten und Gewählten (von links): Aron Münster (Jugendsprecher), Nicolas Schliemann (zweithäufigste Dienstbeteiligung), Josefin Rümpler (Jugendsprecherin), Rieke Hoppe (dritthäufigste Dienstbeteiligung), Pia Berg (stellvertretende Schriftführerin), Anna Hagemeier (häufigste Dienstbeteiligung), und Tabea Schäfer (Schriftführerin). Foto: Brandenburg

Am 3. Februar 2017 hielt die Jugendfeuerwehr Pollhagen der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Niedernwöhren ihre Mitgliederversammlung zum vergangenen Jahr 2016 ab. Das Protokoll der vorhergehenden Versammlung wurde einstimmig genehmigt. Alle anwesenden Mädchen und Jungen trugen den Jahresbericht das Erlebte des vergangenen Jahres lebendig als Dialog vor: Beim Orientierungsmarsch in Wiedensahl belegten sie die Plätze 3 und 5, bei einem Orientierungsmarsch in Wölpinghausen die Plätze 1 und 2, beim Samtgemeindejugendfeuerwehrwettbewerb die Plätze 1, 2 und 4 und beim Kreisjugendfeuerwehrwettbewerb die Plätze 2, 3 und 6. Bei einem Tischkickerwettbewerb in Rodenberg erzielte das beste Pollhäger Team einen vierten Platz. Darüber hinaus nahm die Jugendfeuerwehr an einem Wochenendzeltlager in Bad Nenndorf teil und stellte dort zusammen mit Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Rodenberg als Jugendfeuerwehr „Pollberg“ eine Mannschaft beim Wettbewerb nach den internationalen Regeln des Comité Technique International de Prévention et d’Extinction du Feu (CTIF). Zusammen mit dem Samtgemeindejugendfeuerwehrzeltlager in Lauenhagen kamen die Jugendlichen so auf 10 Zeltlagertage.

Fünf Jugendliche haben die Jugendflamme in der ersten Stufe verliehen bekommen und zwölf Jugendliche in der zweiten Stufe. Ansonsten sammelte die Jugendfeuerwehr die Tannenbäume Pollhagens ein, absolvierte eine Fahrradtour in Lindhorst, besuchten die Bundeswehr-Feuerwehren in Achim und Wünsdorf, bildeten sich im Science Center „phæno – Die Experimentierlandschaft“, einem naturwissenschaftlich-technischen Museum in Wolfsburg, und feierte Halloween. Insgesamt leistete die Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr insgesamt 59 Dienste, die sich in 65 Stunden feuerwehrtechnische Jugendarbeit und 64 Stunden in der Allgemeinen Jugendarbeit gliedern.

Es gab eine Übernahme aus der Kinderfeuerwehr Pollhagen („Pollhäger Strolche“), einen Übertritt in die Einsatzabteilung, sowie zwei Austritte, damit ist der Mitgliederstand um zwei Mitglieder leicht auf 11 Mädchen und 16 Jungen gesunken.

Einstimmig gewählt wurden Josefin Rümpler (Jugendsprecherin), Aron Münster (Jugendsprecher), Tabea Schäfer (Schriftführerin), sowie Lea Zimmermann und Pia Berg (stellvertretende Schriftführerinnen) aus den Reihen der Jugendlichen. Als Mitglieder mit der höchsten Dienstbeteiligung wurden Rieke Hoppe (51 Dienste), Nicolas Schliemann (53 Dienste) und Anna Hagemeier (54 Dienste) geehrt. Sie erhielten kleine Präsente und im Falle Anna Hagemeiers sogar ein Pokal.

Im Jahr 2017 wird die Jugendfeuerwehr Pollhagen unter anderem an der Umweltaktion, bei der Nistkästen für Siebenschläfer gebaut werden, der Samtgemeindejugendfeuerwehr, am Winterwettbewerb der Samtgemeindejugendfeuerwehr, am Samtgemeindejugendfeuerwehrwettbewerb, am Kreisjugendfeuerwehrwettbewerb und am Kreiszeltlager teilnehmen.

Sabine Druschke (stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin) bedankte sich für die Einladung und lobte neben der sehr guten Jugendarbeit die lebhafte Darstellung des Jahresberichtes. Friedrich Möller (Bürgermeister Pollhagens) und Stefan Schneider (stellvertretender Ortsbrandmeister) schlossen sich dem Lobe an und wünschen sich beide als Mitglieder der Einsatzabteilung Pollhagens, dass viele Jugendliche am Ende ihrer Jugendfeuerwehrkarriere sich der Einsatzabteilung anschließen werden. Jannik Bade (Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg) sprach sowohl für die Kreisjugendfeuerwehr als auch als ehemaliges Mitglieder der Jugendfeuerwehr Pollhagen und motivierte die Jugendlichen, an den Erfolgen der vergangenen Jahre nahtlos anzuknüpfen. Die Gäste übergaben in Anschluss an die Grußworte noch Geschenke an die Jugendfeuerwehr. Wolfgang Abel (Samtgemeindejugendfeuerwehrwart) sprach auch stellvertretend für den Samtgemeindebrandmeister die Grußworte und überreichte dem Jugendfeuerwehrwart Christian Schmelzkopf einen nahezu druckfrischen und mit vielen Anregungen und Hinweisen zur Feuerwehr-Jugendarbeit gefüllten Ordner, das „Löschblatt XL“ der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr.

Text: Michael Jedamzik