Fast 50.000 Euro für Kinder- und Jugendfeuerwehren in der Region Seesen

Volksbank eG schüttete Reinerträge des VR-Gewinnsparens aus

Vorstandsmitglied Dr. Jörg Hahne und Bundesjugendleiter Christian Patzelt übergaben 450 Euro an die Jugendfeuerwehr Ildehausen. Foto: radeung

Es ist eine geschätzte Tradition, dass die Volksbank eG am Standort Seesen die jährlichen Reinerträge ihres VR-Gewinnsparens an die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Geschäftsgebiet verteilt. Bereits zum zehnten Mal nahmen stellvertretend für alle geförderten Gruppen die Vertreter von Seesener Kinder- und Jugendfeuerwehren die symbolischen Schecks entgegen – 450 Euro für jede Jugendgruppe. Vom Beginn der Förderung im Jahr 2009 bis heute hat bereits mehr als eine Generation die Jugendabteilungen durchlaufen und die Volksbank eG schüttete rund 245.000 Euro aus. Insgesamt verteilt die Volksbank eG an alle 108 Kinder- und Jugendfeuerwehren aus den Regionen Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim, Seesen und Stadtoldendorf in diesem Jahr einen Betrag von 48.600 Euro an Reinerträgen. Diese stammen aus dem beliebten VR-Gewinnsparen. Mittlerweile unterhalten die Mitglieder und Kunden bei der Volksbank eG fast 54.000 Gewinnsparlose. „Unsere Region und die Menschen, die dort leben, zu unterstützen, sind wichtige Aspekte unserer genossenschaftlichen Unternehmensphilosophie“, sagte Vorstandsmitglied Dieter Brinkmann. „Wir wollen damit nicht nur die Nachwuchsarbeit fördern, sondern auch die ehrenamtliche Tätigkeit der vielen Menschen in den Feuerwehren würdigen.“ Gelder der Kommunen reichten für bestimmte Beschaffungen oft nicht aus. Daher wolle die Volksbank getreu ihrem Motto „Mehrwerte für Menschen schaffen“, sagte Brinkmann. Dank der erneuten Zuwendung aus den Reinerträgen des Gewinnsparens freuen sich die Kinder- und Jugendfeuerwehren etwa über neue Zeltgestelle, einheitliche Bekleidung zusätzlich zur Uniform sowie über Wintermützen.

Landesjugendfeuerwehrwart André Lang im Gespräch mit Dieter Brinkmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG. Foto: Marius Rademacher-Ungrad

„Das sich ein Unternehmen in einer Region derart engagiert, ist mehr als bemerkenswert. Für die Erkenntnis, dass bei Feuerwehren vieles ehrenamtlich läuft, müssen wir sonst viel tun“, sagte Bundesjugendleiter Christian Patzelt bei der Spendenübergabe. „Es engagieren sich nicht nur die Jugendlichen. Dazu kommen Jugendgruppenleiter, die sich neben dem Einsatzdienst mit einem Melder am Gürtel als zweites Hobby um die Jugendarbeit kümmern. Sie opfern ihren Sommerurlaub für Zeltlager und kümmern sich als Hobby-Pädagogen um das Kindeswohl. Dieses Zusatzengagement ist bemerkenswert.“ Das alles erfordere besondere Ausbildungen und finanzielle Mittel. Dabei sei die Ausstattung und Förderung von Freiwilligen Feuerwehren noch nicht in dem Maße selbstverständlich, wie sie nötig sei, so der Bundesjugendleiter.
Um dieses Engagement einmal mehr zu zeigen, lud Patzelt die Vertreter der Volksbank eG ins Landeszeltlager der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr ein. Auch dessen traditioneller Austragungsort Wolfshagen liegt im Geschäftsgebiet der Volksbank eG. Bereits im vergangenen Jahr bedankte sich die Freiwillige Feuerwehr Seesen mit einem besonderen Geschenk: Dank ihres Antrags wurde die Volksbank eG als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung macht uns sehr stolz“, freute sich Dieter Brinkmann. Auch zahlreiche Gäste aus Politik und Feuerwehr honorierten die Anstrengungen der Volksbank bei der Spendenübergabe. So waren neben den Vertretern der Kinder- und Jugendfeuerwehren auch Seesens Bürgermeister Erik Homann sowie die Kreisbrandmeister Uwe Fricke und Bernd Kühle erschienen. Außerdem Landesjugendfeuerwehrwart André Lang und sein Stellvertreter Stefan Bettner sowie die 1. Bildungsreferentin Anne Vormelchert von der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr. Auch vom Aufsichtsrat der Volksbank eG begrüßte Dieter Brinkmann den Vorsitzenden Rüdiger Berkhan.

Spendenübergabe

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Dieter Brinkmann, Vorstandsmitglieder Volksbank eG, freute sich, dass die reinerträge des Gewinnsparens seit Jahren gute Jugendarbeit ermöglichen. Foto: Marius Rademacher-Ungrad