Archiv der Kategorie: NJF

Berichte der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr

Zusätzlicher Geocaching-Lehrgang fällt aus

Achtung, Lehrgangsausfall!
Achtung, Lehrgangsausfall!

Der zusätzliche Geocaching-Lehrgang, der für das kommende Wochenende (21. bis 23. Oktober) in Gailhof geplant war, fällt aus.

Leider kamen nicht genug Teilnehmer zusammen, um das Angebot auszulasten. In der Regel sind 30 Teilnehmer für einen Lehrgang nötig.

Welche Lehrgänge in diesem Jahr noch Plätze frei haben, kannst Du der Lehrgangsbörse entnehmen. Dort stellen wir immer wieder Lehrgänge ein, aus denen Plätze an uns zurückgegeben werden oder die wir erst im Laufe des Jahres entwickeln.

Europa wächst zusammen – 16. Deutsch-Polnischer Jugendleiteraustausch

Die Freundschaft zwischen polnischen und deutschen Jugendverbänden hat Tradition.
Die Freundschaft zwischen polnischen und deutschen Jugendverbänden hat Tradition.

Der polnische Verband der Freiwilligen Feuerwehren ZOSP und die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) führen wieder einen Jugendleiteraustausch durch. Unter dem Motto „Sprachanimation und Integration“ findet der diesjährige bilaterale Jugendleiteraustausch vom 12. bis 16. Oktober 2016 im Hotel Horizont, in der Nähe von Neubrandenburg statt.

Sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite sind jährlich Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertreten, die großes Interesse am Aufbau einer Partnerschaft haben. Sie versuchen, im Rahmen des Austausches Kontakte zu knüpfen und die entstandenen Partnerschaften nachhaltig mit Leben zu füllen. Bei dem Seminar wird es natürlich auch um Fördermöglichkeiten und das entsprechende Antragsverfahren gehen, allerdings werden die Themen Sprachanimation und Integration im Vordergrund stehen. Europa wächst zusammen – 16. Deutsch-Polnischer Jugendleiteraustausch weiterlesen

Klares Ja zur Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen

Der Landesjugendring und seine Mitglieder fordern das Wahlalter ab 16 für Landtagswahlen.
Der Landesjugendring und seine Mitglieder fordern das Wahlalter ab 16 bei Landtagswahlen.

Im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen des Niedersächsischen Landtags fand am Dienstag, 20. September, die Anhörung zum Gesetzentwurf zur Absenkung des Wahlalters bei der Landtagswahl auf 16 Jahre statt.

Schon seit Langem fordert der Landesjugendring Niedersachsen e. V. (LJR) eine entsprechende strukturelle Verankerung von Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen im Hinblick auf politische Entscheidungsprozesse auch auf rechtlicher Ebene. Dieser Forderung folgend haben Ruben Eick (Vorstand LJR) und Philipp Hannen (Referent LJR) im Rahmen der Anhörung dieses klare Bekenntnis für eine Absenkung des Wahlalters auch vehement vertreten. „Die Intensivierung politischer Mitwirkungsmöglichkeiten für Jugendliche auf allen politischen Ebenen ist notwendig und wird von den jungen Menschen auch konsequent eingefordert. Die Absenkung des Wahlalters ist ein wichtiger Baustein für mehr Partizipation. Außerdem entstehen infolgedessen konkrete Anlässe für politische Bildungsprozesse und es wird ein Beitrag zur sozialen sowie zur Generationengerechtigkeit geleistet“, führte Eick aus.

Nun sind also die politischen Entscheidungsträger in der Pflicht, sich zu dieser wichtigen Frage zu verhalten. Aus Sicht des Landesjugendrings ist es an der Zeit, diesen wichtigen Schritt tatsächlich zu gehen und den Jugendlichen in Niedersachsen eine Möglichkeit zur aktiven Einflussnahme auch in Fragen der Landespolitik zur Verfügung zu stellen. Klares Ja zur Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen weiterlesen

Rechtsextreme erkennen – so einfach ist es nicht (mehr)

Identitaere Bewegung mit Fragezeichen
Identitäre Bewegung? Die Neue Rechte kommt modern daher. Quelle: CC-BY-SA 4.0/Eigene Montage

Die Zeiten von Springerstiefeln mit weißen Schnürsenkeln und Glatzen als klare Erkennungsmerkmale von Rechtsextremen sind (fast) vorbei. Viel subtiler nähern sich rechtsextreme Bewegungen heute ihren Neuanhängern – dabei sind sie aber viel schwieriger zu erkennen. In seinem Vortrag über „Rechtsextreme Symbolik“ spannte Frank Ziemann vom Niedersächsischen Verfassungsschutz den Bogen von der sogenannten Alten Rechten zur Neuen Rechten. „Die subkulturellen Strömungen des Rechtsextremismus zu erkennen ist deutlich schwerer“, sagte Ziemann den Zuhörern an der NABK in Celle. Rechtsextreme erkennen – so einfach ist es nicht (mehr) weiterlesen

Dummel-Ausstellung an der NABK eröffnet

Die Jugendfeuerwehr Altenhagen kümmerte sich
Die Jugendfeuerwehr Altenhagen hatte bei der Vernissage Spaß mit der Fotobox.

Eine Dummel fliegt in der Eingangshalle der NABK in Celle. Okay, eigentlich sind es zwei, denn schon im Haupteingang weist ein Schild mit der „Dummel“-Karikatur von Ralph Ruthe den Weg zur Ausstellung im Foyer. Auf dem Schild ist eine abgewandelte Hummel mit markantem Kinn, Holzkeule und Demo-Schild zu sehen. „Auslända rauss“ ist darauf zu lesen – natürlich gespickt mit Rechtschreibfehlern. Überzeichnungen und einfache Wortwitze wie diese, aber auch Satire, bei der man um die Ecke denken muss – das zeigt die Ausstellung „Oh, eine Dummel – Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ seit Montag, 19. September an der NABK. Dummel-Ausstellung an der NABK eröffnet weiterlesen

Workshop: Rechtsextremismus in Jugendverbänden

Rechtsextremismus hat längst Einzug in die Popkultur gefunden – die Wehrhaftigkeit dagegen ist ein wichtiges Gut.
Rechtsextremismus hat längst Einzug in die Popkultur gefunden – die Wehrhaftigkeit dagegen ist ein wichtiges Gut.

Rechtsextremismus ist leider immer noch ein großes Thema in der Jugendarbeit. Wer jedoch denkt, dass sich rechtsradikale Gruppen leicht identifizieren lassen, der befindet sich im Irrtum! Die Erscheinungsformen haben sich gewandelt, das Gedankengut ist aber unverändert. Doch woran kannst Du faschistisch-rassistisch eingestellte Menschen erkennen? Und wie stellt man sich ihnen in einer Diskussion auf Ortsebene entgegen? Workshop: Rechtsextremismus in Jugendverbänden weiterlesen

Die „Dummel“-Ausstellung kommt an die NABK

dummel-werbung_fbOb Ralph Ruthe, extra3 oder Storch Heinar – alles was in der Satire-Szene Rang und Namen hat ist in der Ausstellung „Oh, eine Dummel“ vertreten. Vom 19. bis 30. September ist die Wanderausstellung in der Eingangshalle der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Celle zu sehen. Immer werktags zwischen 8 und 16.30 Uhr können Besucher sich die zahlreichen Stellwände und Multimediaschirme anschauen. Durch die etwa 60 satirischen Zeichnungen und Filmclips aus verschiedenen Satiresendungen kommt garantiert keine Langeweile auf. Die Ausstellung richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Feuerwehrleute, die ohnehin an der NABK einen Lehrgang besuchen, sondern ist öffentlich zugänglich. Führungen für größere Gruppen sind nach Anmeldung möglich. Die „Dummel“-Ausstellung kommt an die NABK weiterlesen

Jugendfeuerwehren von kommunaler Wirtschaftsgesellschaft gefördert

KWL-Geschäftsführer Berthold Ernst (rechts) mit Landesjugendfeuerwehrwart André Lang und LFV-Vizepräsident Klaus-Peter Grote bei der Scheckübergabe. Foto: Rebmann

Burgdorf (Region Hannover). Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen (LFV-NDS) und die Niedersächsische Jugendfeuerwehr (NJF) erhielten Spenden über jeweils 5.000 Euro von der KWL.

Die KWL feierte am Donnerstag, 25. August, ihr 20-jähriges Bestehen. KWL-Geschäftsführer Berthold Ernst überreichte während der Jubiläumsfeierlichkeiten im Feuerwehrhaus in Burgdorf LFV-Vizepräsidenten Klaus-Peter Grote sowie Landesjugendfeuerwehrwart André Lang jeweils einen Scheck über 5.000 Euro zur Förderung der feuerwehrverbandlichen Aufgaben und der Kinder- und Jugendarbeit der NJF. Klaus-Peter Grote bedankte sich im Namen des LFV-NDS und dessen Präsident Karl-Heinz Banse und führte weiter aus, „dass der gespendete Betrag für die öffentliche Darstellung des LFV-NDS verwendet werden wird“. Jugendfeuerwehren von kommunaler Wirtschaftsgesellschaft gefördert weiterlesen

Mitbestimmung – so klappt’s mit dem Jugendforum

Mitbestimmung ist ein Eckpfeiler nachhaltiger Jugendarbeit. Foto: Kemper/Montage: Kutzner
Mitbestimmung ist ein Eckpfeiler nachhaltiger Jugendarbeit. Foto: Kemper/Montage: Kutzner

Mitbestimmung ist nicht immer einfach. Für ein funktionierendes Jugendforum muss man arbeiten und sich bemühen. Aber wer kümmert sich um was und wie geht das eigentlich, mit dieser Mitbestimmung? In der besonnenen Atmosphäre des Steinhuder Meeres haben sich die Kreisjugendsprecher beim Landesjugendforum ausgetauscht, wie sie in ihren Kreisjugendfeuerwehren die Mitbestimmung organisieren. Dabei ist aufgefallen, dass viele vor den gleichen Fragen und ähnliche Problemen stehen. Wie sollte eine Einladung aussehen und wie lange sollte ein Treffen des Kreisjugendforums überhaupt dauern?

Die besten Konzepte und Ideen sind nun in einer Handreichung Kreisjugendforum zusammengefasst. Als Download auf njf.de hilft die Handreichung vor allem neu gewählten Jugendsprechern, sich in ihrer Funktion zurechtzufinden und die Mitbestimmung der Jugendlichen in der Kreisjugendfeuerwehr auf sichere Beine zu stellen.

CTIF-Wettbewerb 2016 in Westerholt

Ähnlich wie beim Bundeswettbewerb müssen die Teilnehmer beim CTIF über eine Hürde. Hier ist es allerdings die gesamte Gruppe. Foto: Kutzner
Ähnlich wie beim Bundeswettbewerb müssen die Teilnehmer beim CTIF über eine Hürde. Hier ist es allerdings die gesamte Gruppe. Foto: Kutzner

So schnell, wie einige Teilnehmer die Leiterwand auf der Laufbahn überwanden, könnte man meinen, es sei nur eine niedrige Hürde. Körperliche Fitness und Geschicklichkeit sind die Schlüssel zum Erfolg beim Internationalen Wettbewerb (CTIF), dessen Landesentscheid in diesem Jahr in Westerholt im Landkreis Wittmund stattfand. Dort gelang gleich fünf Gruppen der Sprung über die 1000-Punkte-Marke – ein beeindruckender Wert, der von den Bestplatzierten noch deutlich überboten wurde. Die Jugendfeuerwehr Adenbüttel siegte vor Möllenbeck, Halchter 1 und Rodenberg. Die ersten beiden qualifizierten sich damit für die Deutsche Feuerwehrmeisterschaft Ende Juli 2016 in Rostock.

Anders als beim Bundeswettbewerb ist in Niedersachsen für den Internationalen Wettbewerb keine vorausgehende Qualifikation erforderlich. „Der Wettbewerb ist so gestrickt, dass auch neue Gruppen sich schnell zurechtfinden. Wir laden daher immer alle Jugendfeuerwehren ein, sich anzumelden. Dazu bieten wir einen eigenen Übungstag an, an dem die Wertungsteams den Jugendlichen die Fehlerquellen aufzeigen“, sagt Wettbewerbsleiter Andreas Schlicht. CTIF-Wettbewerb 2016 in Westerholt weiterlesen